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Begleiten Sie Swing tanzen verboten! auf einer musikalischen Reise!

Sieben JazzmusikerInnen spielen ihre eigenen Arrangements ehemals verbotener Jazztunes. Zahlreiche Ohrwürmer - von "Bei mir biste schön" bis "In the mood", getextet und komponiert von "unerwünschten" Personen, wechseln sich ab mit den originellen deutschen Versionen so mancher amerikanischer Swing-Nummer.

Musik zwischen Plagiat, Imitat und Originalität, und: Musik, die Spaß macht und in die Beine geht - frei nach dem Motto: Swing tanzen erwünscht ...!


Jazzdirigent FaksTheater

DER JAZZ WAR NICHT TOTZUKRIEGEN
Ein Abend in zwei Teilen zum 70. Jahrestag des Kriegsendes

Der Jazzdirigent
von Wolfgang Sreter © TheaterStückVerlag München
Mit Karla Andrä, Josef Holzhauser und Uli Fiedler
Musik: Josef Holzhauser, Uli Fiedler
Regie: Ute Legner

"Damals, in jener Zeit..." sagt die junge Frau auf der Bühne, doch was wie der Beginn eines Märchens klingt,
ist die Geschichte ihres Onkels Paul Weißenburger:
Die Geschichte eines Mannes, der ungewollt in die grausamen und sinnlosen Mühlen der Nazi- Bürokratie
gerät und dabei immer nur davon träumt, auf einem weißen Dampfer
über den großen Teich zu schippern - um als Paul White Jazz zu machen, nichts als Jazz.

Swing tanzen verboten - Konzert
Mit Barbara Frühwald (voc), Ute Legner (voc), Andrea Rother (voc), Daniel Mark Eberhard (p/sax/akk), Josef
Holzhauser (git/trp), Uli Fiedler (b), Walter Bittner (dr)

8. Mai 1945. Deutschland kapituliert. Der Krieg ist aus - endlich! Und der Jazz, jahrelang als "entartet"
geächtet, wird nun für viele Menschen zum Symbol für Freiheit und eine neue Lebensart. Mit "Sing, sing,
sing", "Chattanooga Choo Choo" oder "In the mood" wird das (Über)Leben gefeiert.
Ein Streifzug mit Augsburgs bekanntester Swingband durch die Musik, die man lange nicht und mit
Kriegsende endlich ungestraft hören durfte - Swingtanzen ausdrücklich erwünscht!
Eine Veranstaltung des FaksTheaters Augsburg und Swing tanzen verboten in Kooperation mit dem Theater
Augsburg.

8. Mai 2015, 20 Uhr, Hoffmannkeller / Theater Augsburg, Kasernstr. 4-6, 86152 Augsburg
Eintritt: 24 €, ermäßigt 16 €
Karten: Theater Augsburg, Besucherservice, Tel. 0821 - 324 4900 & http://www.theater-augsburg.de



Emil Mangelsdorf

Emil Mangelsdorff - Erinnerungen eines Jazzmusikers
Gesprächskonzert mit den Musiker/innen von Swing tanzen verboten
Emil Mangelsdorff (sax) - Daniel Mark Eberhard (p, akk) - Josef Holzhauser (git) - Uli Fiedler (b) - Walter
Bittner (dr) - Barbara Frühwald, Ute Legner, Andrea Rother (voc)

Emil Mangelsdorff zählt zu den profiliertesten Solisten und Komponisten des deutschen Jazz. Die
Initialzündung lieferte ein Erlebnis vor dem Radio seiner Eltern, als er zum ersten Mal amerikanischen Jazz
hörte: "Da lief Louis Armstrong. Ich war geradezu elektrisiert und wusste: Das ist es, das will ich auch
machen!" Auf dem Akkordeon spielte er die heiße Musik nach und stieg unter der Nazidiktatur zum
heimlichen Star der Frankfurter Hotclub Combo auf, bis die Gestapo ihn verhaftete und an die russische
Front schickte. Nach viereinhalb Jahren Kriegsgefangenschaft zurück in Frankfurt spielte er sich als
Altsaxophonist in die Spitzenriege des deutschen Jazz hinein.

Im Rahmen der Reihe "Der Jazz war nicht totzukriegen" des FaksTheaters Augsburg und der Band Swing
tanzen verboten anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes erzählt Emil Mangelsdorff in diesem
Gesprächskonzert von seinem Weg zum Jazz und seinen Erfahrungen als Musiker in Deutschlands
dunkelsten Jahren. Und im zweiten Teil der Matinee ist Mangelsdorff, der am 11. April 90 Jahre alt wird, zu
hören, begleitet von Musikern des Swing tanzen verboten Septetts.

In Kooperation mit dem Theater Augsburg und dem jazzclub augsburg e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse Augsburg.
Sonntag, 10. Mai, 11 Uhr, Brechtbühne des Theaters Augsburg, Kasernstraße, 86152 Augsburg
Eintritt: EUR 16.-- / EUR 12.-- (ermäßigt)
Karten: Theater Augsburg, Besucherservice, Tel. 0821 - 324 4900 & http://www.theater-augsburg.de